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Costcutting macht auch vor der Internen Revision nicht halt
Peer Reviews und Balanced Scorecard – moderne Steuerungsinstrumente der Internen Revision
Ein Artikel von Hans-Willi Jackmuth, leitender Partner der agens Consulting GmbH
Auch die Interne Revision steht vermehrt in der Schusslinie, wenn die Unternehmensführung kritisch die Kostenentwicklung ins Visier nimmt. Gleichzeitig wächst aber der Druck auf die internen Prüfer durch äußere Einflüsse. Zukünftig wird es nicht mehr ausreichen nur die Ordnungsmäßigkeit zu prüfen. Um auch in angespannten Situationen im Wettbewerb bestehen zu können, muss sich die Interne Revision tiefergehend auf die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens konzentrieren. Der Fokus wird auf die Effizienz von Prozessen gelegt werden müssen. Das führt zu einem neuen Selbstverständnis der Revisoren und zu einer aktiveren, gestalterischen Rolle1 .
Die neue Herausforderung heißt Chancen erkennen und nicht nur Risiko vermeiden. Dafür muss das notwendige Wissen stetig aktuell gehalten und weitergegeben werden. Um diese Herausforderung effizient in der Revisionsarbeit zu bewältigen, bedarf es aber Qualitätsmechanismen. Die Standards für die Qualitätsprogramme2 zur internen Beurteilung der Revision sind vom IIR erarbeitet. Die „Best Practices“ werden von den Revisoren als berufsständische Grundlage als verbindlich angesehen. Neben der Überwachung durch laufende Analysen von Leistungsmessgrößen und der Bewertung der Qualität der Revisionsarbeit ist die kontinuierliche Verbesserung dort gefordert.
1Vgl. Peemöller, Volker / Richter, Martin, Entwicklungstendenzen in der internen Revision, Erich Schmidt Verlag, Berlin, 2000 2Vgl. Practise Advisories/Praktischer Ratschlag 1310-1312, IIA/IIR, Frankfurt/Main, 2002
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