Sarbanes-Oxley Act und Europäische Regelungen
Unternehmenskrisen namhafter Unternehmen haben in der jüngsten Vergangenheit Diskussionen über die Corporate Governance ausgelöst. Neben den Ereignissen in den USA (Enron, Worldcom, Xerox, Qwest), wurden auch in Deutschland Bilanzskandale publik (Flowtex, Comroad).
Um das Vertrauen der Anleger wiederzugewinnen und die Corporate Governance zu verbessern, wurden von den Regierungen umfassende Anstrengungen unternommen. Dazu zählen der in den USA per 30.06.2002 in Kraft getretene „Sarbanes-Oxley Act of 2002“ (SOA), der „Deutsche Corporate Governance Kodex“ (i.d.F. vom 14.11.2002), sowie auf europäischer Ebene der „Winter Report" Offizieller Titel: „Report of the High Level Group of Company Law Experts on an Modern Regulatory Framework for Company Law in Europe” vom 04.11.2002 (Chairman: Jaap Winter) vom 04.11.2002 und die „EU-Empfehlungen zur Unabhängigkeit des Abschlussprüfers“ vom 16.05.2002.
Auch die deutsche Bundesregierung hegt Überlegungen, weitere Regelungen dieses Bereiches vorzunehmen. Mittelfristig ist daher auch mit einem „Deutschen Sarbanes-Oxley-Act“ zu rechnen.
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