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Manipulation und Vernichtung von Unterlagen, betrügerische Irreführung, Wertpapierbetrug

Die Vernichtung von Geschäftsbüchern kann nach Sec. 802 und 1102 SOX zu einer Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren führen. Des Weiteren ist es den Board-Mitgliedern untersagt, die beauftragten Prüfer irre zu führen bzw. zu manipulieren (Sec. 303 SOA).

Diese Pflichtverletzungen können durch die SEC vor ein Zivilgericht gebracht werden.

Sec. 807 SOX gibt bei Verstößen einen neuen strafrechtlichen Rahmen vor. Danach können Vergehen, insbesondere bei der Bereicherung durch Wertpapierverkäufe, welche im Vorfeld durch falsche Tatsachen oder Versprechungen im Kurs stiegen, mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 25 Jahren geahndet werden.

Dieses Strafmaß liegt weit über deutschen Verhältnissen. Hier kann im Falle des Kreditbetrugs (Vgl. § 264a StGB) eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren verhängt werden.10

10Vgl. Lanfermann, Georg/ Maul, Dr. Silja, a.a.O., S. 1731


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